Nachdem wir über 17.000 Unterschriften gesammelt haben, ist der Eisbach gerettet. Im Mai 2010 wurde die Beschilderung geändert und erlaubt das Surfen für geübte Surfer (nicht für Anfänger!)
Da der Anfängerspot Flosslände aber diese Saison kaum surfbar ist, wird der Andrang auf die Eisbachwelle immer größer.
Wir beobachten mit Sorge, dass mehr und mehr Anfänger den Ritt auf der Eisbachwelle riskieren. Hiervor sei noch einmal ausdrücklich gewarnt. Der Eisbach ist kein Ort, um Surfen zu lernen!

(c) Petra Offermanns
Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Flosslände bald wieder dauerhaft surfbar ist (siehe Spot Flosslände)
Comments
Aus aktuellem Anlass...
Leute, der Eisbach ist wirklich nichts für Anfänger. Vor allem, wenn man noch nicht mal Aufsteigen kann ohne das Brett zu verlieren und noch keine Turns fahren kann, sollte man erstmal an die Flosslände nach Thalkirchen und dort üben, wenn man da sicher 10-20x hin und her fahren kann, ist man gewappnet für den ersten Eisbach Ritt.
Wie schon die Beschilderung sagt: Surfen ist nur für geübte Surfer erlaubt. Die Welle ist sehr stark, 25 Tonnen Wasser pro Sekunde. Hinter der Welle befinden sich Störsteine im Wasser, wenn man unkontrolliert fällt, und das passiert Anfängern oft, wird man mit vollem Wasserdruck gegen die Steine geschleudert.
Wenn jetzt etwas schlimmes am Eisbach passiert, weil ein Anfänger noch nicht weiss, wie er zu Fallen hat, wären unsere ganzen Bemühungen zur Eisbachrettung unter Umständen umsonst gewesen. Also bitte, lasst geübten Surfern den Eisbach und geht am Wochenende vormittags oder unter der Woche nachmittags an die Flosslände.
DANKE!
Checker und Noops
Servus,
auch wenn ich obige Argumentation voll verstehe und unterstütze, gibt es einen feinen Unterschied zwischen guten Ratschlägen und Einschüchterung oder der (nachvollziehbaren aber nicht unterstützungswürdigen) Motivation, die Welle mit möglichst wenigen zu teilen.
Solange die Sicherheit der Surfer im Vordergrund stünde, kann das Argument sich nur auf das richtige Fallen, nicht auf das Beherrschen von Turns beziehen - es ist nicht logisch, das jemand der nach zwanzig Turns vom Brett steigt, dies mit weniger Gefährdung seiner selbst betreibt, als jemand der auf die Welle geht und nach drei Sekunden absteigt.
Im Übrigen ist auch an der Floßländle das Surfen 'sehr gefährlich' und erfolgt 'auf eigene Gefahr', wie man dort ebenfalls per Schild informiert wird.
Ich finde, wer den Glauben an sich selbst aufbringt, sich in den Eisbach zu begeben, hat auch das Recht das zu tun - auf eigene Gefahr. Ich glaube auch nicht, dass komplette Anfänger sich das zutrauen würden. Dass eine etwaige Verletzung ein Verbot für andere Surfer nach sich zöge, halte ich für unrealistisch.
Am Ende geht es doch um den Surfspirit, und den Spaß an der Welle - und dem stehen pauschale Verbote und Maßregelungen vor Ort diametral entgegen.
Deshalb: gute Ratschläge und Warnungen in aller Ehren - aber jemanden von der Welle abhalten zu wollen, schafft letztlich nur bad vibes.
Grüße,
Ulf
disagree
Sorry, da muss ich dir leider widersprechen. Vor 3 Jahren wollte die SSV das Surfen am Eisbach verbieten, weil es zu gefährlich sei. Wir haben so argumentiert, dass Surfen für geübte Surfer relativ ungefährlich ist und die Selbstverwaltung der Surfer dafür sorgt, dass dort keine Anfänger Surfen. Dann war von einem Surfführerschein und eine Plakette für geübte Surfer die Rede, aber nach 2 Jahren hin- und her haben sie diese Ideen glücklicherweise fallen gelassen und auf die Selbstverwaltung der Surfer vertraut. Die Beschilderung wurde auf "für geübte Surfer" (anders als Flosslände!!!) geändert. Am Eisbach kommen 25 Tonnen (!) Wasser pro Sekunde durch, und wenn man nicht weiss, wie man zu fallen hat, können die einen mit voller Wucht gegen die Steine drücken. Wenn man an der Flosslände schon mal 10 Turns hin und her fahren kann, hat man zumindest genug Gefühl für das Brett und weiss auch ungefähr vorher wann man fällt und kann den Sturz entsprechend steuern, dass man die gefährlichen Stellen meidet. Ausserdem sollte sich jeder, der am Eisbach surfen will erstmal das Flussbett und die Steine bei der Bachauskehr angeschaut haben, um zu wissen, auf was er sich da einlässt.